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Chorwochenende in Makorora, Tanga

Autor: Maren | Datum: 17 Februar 2013, 07:29 | Kommentare deaktiviert

Endlich war es soweit! Nach drei Wochen täglichem Proben ging es mit dem Bus in die Gemeinde Makorora in Tanga! Anlass? Der Gemeidechor der Vijana (Jüngeren) ist eingeladen worden, den Gottesdienst musikalisch mitzugestalten und da hieß es natürlich: Proben, proben, proben bis Lippen, Füße und Kopf schmerzen! Aber es hat sich gelohnt! Das Ergebnis konnte sich zeigen bzw. anhören lassen und wir alle hatten eine Menge Spaß mit singen, tanzen, quatschen und essen.

Bei uns im Chor gibt es nicht nur eine Mzungu (Weiße), sondern gleich zwei! Da einer der Männer Gerhard heißt, wird er immer Mzungu gerufen. Dies schuf zu Beginn einige Verwirrung bei mir, doch als mir klar war, dass ich für alle Maren und nicht (mehr) Mzungu bin, war die Freude groß und es gab immer etwas zu lachen, wenn Gerhard sich vorstellen sollte! :)Auf der Rückfahrt waren alle ziehmlich erschöpft, so holte ich die Gummibärchen heraus, jeder aß ein paar und innerhalb von Sekunden begann der Gesang - und hört bis zur Ankunft auch nicht mehr auf! Mit DER Reaktion hatte ich garantiert NICHT gerechnet! :D

Leider kann ich kein Video von der Busfahrt oder während des Singens hochladen, die Datein sind einfach zu groß, aber stellt euch einfach lauten Gesang, ganz viel Gequatsche und Geklatsche vor - dann seid ihr dabei! :)

Im Album gibt es noch ein paar Impressionnen und wenn ich von Jemandem mehr Fotos bekommen habe, werde ich es mit weiteren Fotos aufstocken! Viel Vergnügen! :)

 

Ausflug nach Mtae

Autor: Maren | Datum: 17 Februar 2013, 06:55 | Kommentare deaktiviert

Ein paar Sachen in den Rücksack werfen, chapati kaufen, für den Fall des Hunger, der garantiert eintreten wird, und rein in den Bus – so einfach kann das Reisen sein! Und genau das haben Barbara - deutsche Lektorin -  und ich an einem Freitagmittag gemacht, da es die letzte Gelegenheit für uns zwei war, noch einmal zusammen wegzufahren. Bald wird Barbara wieder nach Berlin zurückkehren und ich werde meine zweite Hälfte des Jahres antreten.Wie die Zeit rennt...

Der Bus führte uns nach Mtae, ein Dorf am nördlichen Ende der Usambara-Berge auf ca. 1700m Höhe. Von dort hat man einen tollen Blick in den Norden Tansanias und wenn der Himmel klar und die Sicht gut ist, ist sogar der Kilimanjaro zu erkennen. Leider kann ich von solch' einem Erlebnis nicht berichten, denn wir hatten eher nicht so viel Glück mit dem Wetter. In Mtae hingen die Wolken so tief, dass ich das Gefühl hatte, auf Zuckerwatte zu laufen und auch die Sonne hatte ihre Schwierigkeiten sich zu voll zeigen.

Kilimanjaro oder zumindest soll er in der Richtung liegen...! Könnt ihr in erahnen?

Doch wir nutzten unsere Zeit trotzdem gut: Zusammen mit zwei weiteren Studenten der SEKOMU, die beide aus der Umgebung kommen und uns „ihr Zuhause“ zeigen wollten, sind wir viel gelaufen, haben die interessantesten Methoden des Landwirtschaftsanbaus, Solar Panels und wunderschöne angemalte Häuser gesehen. Uns wurde erzählt, dass die muslimischen Bewohner an diesen kunstvollen Häuserfassaden zu erkennen seien und auf dem beigefügten Foto könnt ihr sie einmal in Ruhe betrachten. Eines der bemalten muslimischen Häuser - hübsch! :)

Unser Samstagsziel war der Mambo View Point bzw. der World View Point (liegt auf 1900m Höhe), wovon der Ausblick sensationell sein soll. Doch auch an diesem Tag war uns das Wetter nicht hold – schaut für euch selbst!

Übernachtet haben wir bei der lutherischen Gemeinde von Mtae, die eine Partnerschaft mit Minden pflegt. Das Karibu war warm und freundlich, das Abendessen lecker und vom vielen Laufen war ich so müde, dass ich mich an die Betten nicht mehr so richtig erinnere – aber das ist ja wohl eher ein gutes Zeichen! ;)Gemeindehaus und Kirche der lutherischen Gemeinde in Mtae

Auf dem Rückweg haben wir die Schwägerin einer der beiden Studenten besucht, dort gefrühstückt, uns schön unterhalten und wurden zum Abschied mit Bohnen, Chilischoten, Kartoffeln und Roter Beete überhäuft. Da ich morgens um 4.30 aufgestanden war, um gegen 5 Uhr den Bus nach Lushoto zu nehmen, ging es an diesem Abend definitiv früh in die Buntkarierten (Bett)!